CLOTHES MAKE THE MAN. ENCLOTHED IDENTITY

EIN VISUELLES
EXPERIMENT.
"Dress is a thing very significant to inward feeling, and very operative upon outward conduct."

THE HANDBOOK OF FASHION, 1847

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EIN FASHION EXPERIMENT MIT UNVORHERSEH- BAREM AUS- GANG

Grundidee

Jeden Morgen müssen wir dieselbe Entscheidung treffen: Was werden wir anziehen? Wie fühlen wir uns in einem bestimmten Kleidungsstück? Können damit Identität, Stimmung und Selbswahrnehmung beinflussen? Möglicherweise sogar unsere kognitiven Fähigkeiten? Bestimmt das Äußere das Innere?

Gleichermaßen reflektieren wir auch über das Image, das wir damit schaffen – die Version von uns, die wir letztendlich der Außenwelt präsentieren. Welchen Eindruck machen wir? Wie werden wir wahrgenommen und wie wirkt sich unser Erscheinungsbild auf das Verhalten anderer uns gegenüber aus? Wie wichtig ist Aussehen wirklich?
“ Clothes mark the troubled boundary between the body and the larger social world, ambiguously and uneasily”

S. KAISER: Minding Appearances, in J. Entwistle & E.Wilson: Body Dressing, Oxford, 2001, S.81

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Projektbeschreibung

Jeder Designer erhält streng kontrollierte Information über die ihm zufällig zugeordnete Testperson (‘Protagonist’) in Form einer auf Video aufgezeichneten Selbst-präsentation. Die Präsentation besteht aus einem 50 Sekunden langem strukturierten Interview, ergänzt durch einen 10 Sekunden langen Full-Body-Shot.
Die Protagonisten werden in Schwarz gekleidet vor einem schwarzen Hintergrund gefilmt. Darüber hinaus erhält der Designer notwendige technische Details (Kleider- und Körpergröße, Gewicht). Diese bilden zusammen mit dem Video die Basis aufgrund derer der Designer ein Kleidungs- stück nach eigener Vorstellung entwirft.

1. AUSWAHL PROTAGONISTEN

Nicht zufällig , sondern repräsentativ & divers

2. SCHATTEN VIDEO

Schwarz gekleidete Protagonisten

3. DESIGN

Designprozess

4. FOLLOW-UP VIDEO

Protagonisten in der für sie entworfenen Kleidung

5. ANALYSE

Experten: Schlussfolgerungn und Theorien

"The gods left man naked in order that he might clothe himself."

S.H. BLISS: The Significance of Clothes, American Journal of Psychology, 1916

Intention

Wir möchten das Experiment wertfrei und unvoreigenommen durchführen. Wir beabsichtigen nicht vorgefertigte Lösungen anzubieten. Im Gegenteil: Unser Ziel ist es den Betrachter neugierig zu
machen, ihn dazu zu bringen, Fragen zu stellen und eigene Theorien zu entwickeln. Dies kann auch als ein Kontrapunkt zum herrschenden Mediengeschehen begriffen werden, in dem dem Zuschauer oft nur noch die Rolle des Konsumenten zugewiesen wird. Wir dagegen erwarten von dem Beobachter, dass er aktiv teilnimmt und somit selber ein Teil des Experimentes wird.

Vorlaufige Ergebnisse

Das vorläufige Ergebnis besteht in der Zusammenführung von Protagonisten und Design. Dies wird wiederum in Form einer Videoaufzeichnung dokumentiert. Die Protagonisten werden beim Anlegen der speziell für sie kreierten Kleidungsstücke gezeigt und wiederholen dann ihre Selbstpräsentation. Inwiefern unterscheidet sich diese von der originären Darstellung?

Endergebnisse

Im zweiten Schritt werden wir die Fragen. Theorien und Ideen, die im ersten Teil des Experimentes generiert wurden, näher betrachten. Wir laden Experten aus den verschiedensten Disziplinen ein, um die Resultate des Experiments zu diskutieren, zu analysieren und zu interpretieren. Wir sind gespannt auf eine interessante, wissenschaftlich fundierte und dennnoch unterhaltsame Auseinandersetzung.

wie es funktioniert

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Multimedia Visualisierung 1: Besuchen!

Die Gallerie ist Schauplatz einer multivisuellen state-of the-art Installation, die Videos, Bilder und Life-Präsentationen darbietet. Unser ultimatives Ziel ist es, eine multisensuelle Umgebung zu erschaffen, die den Beobachter zum Teilnehmer werden lässt, indem er sehen, fühlen, hören und berühren kann.
Besucher werden ausdrücklich dazu ermutigt, die Grenze zwischen Publikum und Darstellung zu überschreiten. Wir erwarten von ihnen, dass sie Fragen stellen, ihre Meinung äußern, Theorien aufstellen, werten und Kritik üben. Dadurch werden sie selber integraler Bestandteil des Prozesses.

BESUCHEN!

die Gallerie: sehen, fühlen, berühren

ERLEBEN!

die Druckversion: lesen, vertiefen, denken

TEILHABEN!

online: anmelden, beteiligen, beeinflussen

ZUSCHAUEN!

im TV: aufnehmen, reflektieren

“ Fashion also supplements a person’s lack for importance, his inability to individualize his existence purely by his own unaided effort. ”

G. SIMMEL: Fashion, International Quarterly, 1904

Protagonisten

Wir wählen 12 -14 Personen aus, von denen wir glauben, dass sie unsere heutige Gesellschaft repräsentieren. Keine statistisch valide Stichprobe, sondern ein bunter Querschnitt durch die Bevölkerung: Menschen verschiedener Ethnizität, verschiedenen Alters und Geschlechts, mit unterschiedlichen Berufen und sozioökonomischen Hintergründen.

"Far from being a custom of incurable frivolity, the changes of fashions mark a high civilization."

P. CLERGET: The Role of Fashion, Lotus Magazin, 1917

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Designers

Wir wählen 12 to 14 Designer aus, darunter sowohl international renommierte Größen, als auch noch unbekanne junge Talente.

DESIGNER 1

DESIGNER 2

DESIGNER 3

DESIGNER 4

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DESIGNER 6

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“ There is nothing better than creating something special for an individual personality.”

ZAC POSEN, in T.Jones: 100 Contemporary Fashion Designers, Cologne, 2013, S.517

Research Partners & Sponsors

Du bist bereit für eine nicht vorhersehbare Expedition in die Welt der Mode und des menschlichen Verhaltens?
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Waldek Szymkowiak

direction of the project

Waldek and his Choreograffiti team have 10 years experience in choreographing fashion shows. We have done over 300 shows.